SpeakerinAnne Hasler
Anne Hasler weiß, wie es ist, für andere stark zu sein und dabei sich selbst aus den Augen zu verlieren.
Als ehemalige Lehrerin, alleinerziehende Mutter und erfolgreiche Unternehmerin hat sie über viele Jahre Verantwortung übernommen, Menschen begleitet und internationale Teams geführt. Schon mit 20 Jahren musste sie sich nach einer Krebserkrankung mit existenziellen Fragen auseinandersetzen.
Doch ihre vielleicht wichtigste Entwicklung begann dort, wo beruflicher Erfolg und äußere Stärke keine Antworten mehr lieferten: bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte, psychischer Gewalt, erlernten Mustern und der Erkenntnis, dass Stärke nicht bedeuten muss, alles alleine auszuhalten.
Heute begleitet sie als Mentorin und Speakerin vor allem Frauen dabei, alte Überzeugungen zu hinterfragen, sich selbst wieder ernst zu nehmen und ihr Leben bewusster zu gestalten. Ihre Überzeugung: Du kannst für andere da sein, ohne dich selbst dabei zu verlieren.
Ihr Thema
Wer hält dich, während du alle anderen hältst?
Warum Selbstfürsorge kein Luxus ist
Wir sind oft erstaunlich gut darin, zu erkennen, was andere brauchen. Wir hören zu, organisieren, helfen, trösten, übernehmen Verantwortung und funktionieren. Manchmal so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr bemerken, wie wenig Platz wir uns selbst dabei einräumen.
Doch wer kümmert sich eigentlich um uns? Und warum fällt es uns häufig so schwer, uns selbst dieselbe Aufmerksamkeit, Fürsorge und Nachsicht entgegenzubringen, die wir anderen ganz selbstverständlich schenken?
Was dich bei Anne erwartet
Ehrliche persönliche Geschichten, unbequeme Wahrheiten, überraschende Perspektivwechsel und eine gute Portion Humor.
Anne spricht darüber, warum wir Fürsorge für andere oft mit Liebe verbinden, Fürsorge für uns selbst dagegen mit Egoismus. Wie alte Glaubenssätze und erlernte Rollen unser Verhalten beeinflussen und warum wir nicht erst völlig erschöpft sein müssen, um unsere eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Dabei geht es nicht um die nächste perfekte Morgenroutine, ein Schaumbad oder noch mehr Aufgaben auf unserer Selbstoptimierungsliste. Sondern darum, wieder eine Beziehung zu dem Menschen aufzubauen, für den wir ein Leben lang Verantwortung tragen: zu uns selbst.
Denn vielleicht besteht wahre Stärke nicht darin, immer alle anderen zu halten. Sondern darin, endlich auch sich selbst nicht mehr loszulassen.
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